Das Exportprogramm des Maschinenbau-Unternehmens sollte auf drei Ebenen untersucht werden:
1. Analyse: Anteil der Einfuhr aus Deutschland an der ausländischen Gesamteinfuhr der Maschinenart.
2. Analyse: Anteil der Ausfuhr nach dem Exportmarkt an der deutschen Gesamtausfuhr der Maschinenart.
3. Analyse: Anteil der Ausfuhr nach dem Exportmarkt an der Gesamtausfuhr des Maschinenbau-Unternehmens hinsichtlich der Maschinenart.
Durch drei beispielhafte Grafiken werden die drei Ebenen wie folgt untersucht:

Copyright: Hans Reizner
Von dem US-amerikanischen Importwert der Maschinenart in Höhe von 1000 Mio. US-$ entfallen 20% auf Einfuhren aus Deutschland. Der Importwert der Einfuhr aus Deutschland beträgt 200 Mio. US-$ (cif). Der Importwert von 800 Mio. US-$ entfällt auf die übrigen Länder.

Der deutsche Exportwert der Maschinenart beträgt 2500 Mio. EUR (fob), davon entfallen 180 Mio. EUR (fob) auf die Ausfuhr nach USA und 2320 Mio. EUR auf die Ausfuhr nach sonstigen Ländern. Am deutschen Gesamtexport der Maschinenart hat die Ausfuhr nach USA einen Anteil von 7,2%.

Das Maschinenbau-Unternehmen exportiert insgesamt 200 Mio. EUR (fob) von dieser Maschinenart. Der Exportanteil des US-amerikanischen Exportmarktes - bei einem Ausfuhrwert von 10 Mio. EUR (fob) - ist mit 5% geringer als der deutsche Exportmarktanteil von 7,2%. Aus diesem Vergleich des gesamtwirtschaftlichen Exportanteils mit dem betriebswirtschaftlichen Exportanteil ergibt sich die Exportlücke des Maschinenbau-Unternehmens auf dem Exportmarkt USA.
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Diplom-Betriebswirt Hans Reizner, Unternehmensberater für Investitionsgüter- und Export-Marketing, Lichtenbergweg 6, D-71546 Aspach, Tel/Fax: 07148/924656, E-Mail: reizner@reizner-exportberatung.de